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Das Burnout Syndrom

Burnout (engl. to burn out = „ausbrennen“) ist ein Ausdruck dafür, dass das Reservoir der zur Verfügung stehenden Ressourcen der betroffenen Person erschöpft ist.

Konkret bedeutet das, dass die bisherige Lebensart und Arbeitsweise – also die verwendeten Denkmuster und Strategien die persönlichen Ressourcen bzw. die Lebenskraft aufgesogen haben. Diese schwere Störung kann bis zu einem totalen Zusammenbruch des Organismus führen.

„In voller Ausprägung umfasst Burnout die Erschöpfung aller Seinsbereiche – und erreicht die Ebene der körperlichen, wie geistigen sowie auch seelischen Erschöpfung.“ (Dr. Martina Leibovici-Mühlberger MSc, WKO-Schriftenreihe 347)

Burnout als Regulationskrankheit des „ganzen“ Menschen, der in seine soziale Welt und sein Arbeitsumfeld eingebettet ist, offenbart somit ein Missverhältnis zwischen den erlebten Anforderungen der Lebens- und Arbeitsumwelt und der Möglichkeiten dieses Menschen, diese Anforderungen zu erfüllen.

Das Burnout-Syndrom wurde erstmals 1974 vom deutsch-amerikanischen Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger im Zusammenhang mit Beobachtungen von MitarbeiterInnen aus Gesundheits- und Sozialberufen beschrieben. Mittlerweile werden Burnout-Symptome aber bei Angehörigen unterschiedlichster Berufe beobachtet, wie z.B. bei Servicepersonal, Bankangestellten, im Handel, im Versicherungswesen und in der IT-Branche.

Wichtige erste Warnsignale:
  • Sie fühlen sich müde, energielos und frustriert.
  • Ihre Grundstimmung ist gedrückt.
  • Sie fühlen sich unruhig und rastlos.
  • Ihre Bereitschaft anderen zu helfen, sinkt.
  • Sie vernachlässigen Ihre Familie und Freunde.
  • Sie haben eines oder mehrere dieser körperlichen Symptome: Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Magen-, Darm, Herz/Kreislaufbeschwerden, Kopf- und Rückenschmerzen

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