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Das Burnout Syndrom

Die Definition von Maslach und Shirom (1983) beschreibt drei wesentliche Elemente, die ein Burnout-Syndrom charakterisieren:

  1. Emotionale Erschöpfung

    Sie geht einher mit Kraftlosigkeit, Ohnmacht und mit dem Verlust der Fähigkeit, mit anderen Menschen mitfühlen zu können. Zum Schutz vor weiteren Belastungen zieht man sich zurück und nimmt anderen gegenüber eine distanzierte, gleichgültige Haltung ein.
  2. Zynismus (Entpersönlichung)

    Damit gemeint ist eine negative Einstellung und negative Gefühle gegenüber der Arbeit und den Menschen, mit denen man beruflich zu tun hat.
  3. Reduzierte berufliche Leistungsfähigkeit

    Dies beschreibt einerseits den Antriebsverlust und das Gefühl, persönlich nichts mehr zu erreichen und leisten zu können, aber auch die tatsächlich reduzierte Leistungsfähigkeit.

Nach den Kriterien des ICD-10 (International Classification of Deseases) der Weltgesundheitsorganisation WHO ist Burnout keine eigenständige Krankheit, sondern ein Einflussfaktor, der auf den Gesundheitszustand wirkt.