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Symptome einer Burnouterkrankung

Ausgangspunkt des Burnout ist die Produktion von Stresshormonen im menschlichen Gehirn, und zwar über einen langen Zeitraum hinweg. Krankheiten, die die Psyche belasten, spiegeln sich häufig in körperlichen Beschwerden wieder – sie können Auswirkungen auf nahezu jeden Teil im Körper haben. Daher bleibt ein Burnout-Syndrom oft sehr lange Zeit unentdeckt oder wird falsch interpretiert.

Ausgehend von dem Burnout-Phasenmodell von Matthias Burisch (2006) lassen sich folgende Kernsymptome beschreiben:

1. Anfangsphase:

 

 

Energiemangel,
Müdigkeit,
Verdrängung von Misserfolgen,

„Nicht-mehr-Abschalten“-Können

2. Phase des reduzierten Engagements:

Desillusionierung,
Verlust positiver Gefühle zur Arbeit,
negative Einstellung zur Arbeit,
familiäre Probleme,

Fehlzeiten im Beruf

3. Phase der emotionalen Reaktion und Schuldzuweisung:

Schuldzuweisungen,
Angst,
Bitterkeit,
Pessimismus,
Gefühle von Ohnmacht,

reduzierte Selbstachtung

4. Phase des Abbaus:

eingeschränkte Flexibilität und Kreativität,

Entscheidungsunfähigkeit


5. Phase der Verflachung:

Rückzug,
Einsamkeit,

Desinteresse

6. Phase der psychosomatischen Reaktion:

Herz- und Atembeschwerden,
Kopfschmerzen,

gastrointestinale (Magen/Darm-) Beschwerden

7. Phase der Verzweiflung:

Suizidgedanken,

existentielle Verzweiflung

   

 

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